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Update Frühjahr 2021
März 2021
Dieses Frühjahr beschert Portbase viel Schönes
 
Corona hat die Welt inzwischen seit mehr als einem Jahr fest im Griff. Hafen, Transport und Logistik spüren die Folgen jeden Tag. Trotzdem bleibt der Sektor in Bewegung. Das gilt auch für Portbase, wo wir uns jeden Tag aufs Neue dafür einsetzen, der Hafencommunity intelligenteres, schnelleres und effizienteres Arbeiten zu ermöglichen. Dieses Portbase Update bietet Ihnen einen Überblick über das, was Sie dieses Frühjahr von uns erwarten können.

Inhalt

1 Brexit noch kein Business as usual
2 Loggen Sie sich schon über IAMconnected in das PCS ein?
3 Fuhrunternehmer auf neue Version HCN Road umgestellt
4 HCN Barge für integrale Planung Nextlogic erweitert
5 Bau von HCN Rail auf dem Weg
6 Mehr und besser Daten teilen
7 Cargo Controller bietet Regie über ankommende Ladung
8 Cargo Declaration Import bereit für die Zukunft
9 Konkret an die Arbeit mit Kundenvorschlägen
10 Erste Schritte in internationaler Strategie
11 Portbase Support hilft!
 
Brexit noch kein Business as usual
Die Einführung, der durch den Brexit notwendigen Zollformalitäten für den Warenverkehr ins und aus dem Vereinigten Königreich, ist technisch gut vergelaufen. Portbase, als wichtiges Glied in der niederländischen kettenweiten Lösung - Get Ready for Brexit -, konnte direkt am dem 1. Januar alle neuen Voranmeldungen für die Fähr- und Shortsea-Terminals problemlos verarbeiten. Die intensiven Vorbereitungen haben sich eindrucksvoll ausgezahlt. Das Port Community System war jederzeit zu 100% verfügbar, wobei täglich 100.000 bis 150.000 zusätzliche Berichte verarbeitet wurden. Der Internetverkehr hat sich dadurch um 35% erhöht, der Datenverkehr über Systemverbindungen um 25%. Für eine gute Nutzung der Portbase-Dienste können sich Unternehmen rund um die Uhr an Portbase Support wenden. Hier finden sie die Antworten auf zahlreiche häufig gestellte Fragen, Anleitungsvideos und mehr.

Gewöhnung dauert länger als erhofft
Trotzdem ist der Brexit noch lange kein Business as usual. Die Gewöhnung an die neuen Grenzprozeduren ist für die Logistikkette schwieriger als erhofft. Die Unternehmen haben noch immer viele Fragen zu den neuen Regeln und Vorschriften. Dies setzt insbesondere die Fährterminals stark unter Druck, wo die Ladungsvolumen noch lange nicht das Niveau von vor dem Brexit erreicht haben. Zugleich rächt sich, dass die Brexit-Vorbereitungen aufseiten des Vereinigten Königreichs später in Gang gekommen sind. Das bereitet zusätzlich Schwierigkeiten. Die geplante schrittweise Einführung des Border Operation Model (geplant waren 1. April und 1. Juli 2021) wird auf Oktober 2021 sowie Januar und März 2022 verschoben (Aussage Michael Gove am 11. März dieses Jahres). Dadurch haben die Unternehmen etwas mehr Luft, doch letztendlich wird es zu strengeren Anforderungen beim Überqueren der britischen Grenze kommen. Für die Wirtschaft bedeutet dies dann neue Herausforderungen. Die Antworten auf häufig gestellte Brexit-Fragen, Informationsblätter zu speziellen Problembereichen und Hinweise auf Informationen aus anderen Quellen findet man auf Get Ready for Brexit.

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Loggen Sie sich schon über IAMconnected in das PCS ein?
IAMconnected ist die neue, sichere Art sich über einen einzigen Zugang in das Port Community System (PCS) und andere Hafenlogistikdienste in der Community einzuloggen. In den letzten beiden Jahren wurden die PCS-Nutzer ausführlich darüber informiert. Eine große Zahl ist inzwischen auf IAMconnected umgestiegen. Die restlichen Unternehmen und ihre Nutzer wurden in den vergangenen Wochen von Portbase gebeten sich baldmöglichst um die Umstellung zu kümmern. Sonst werden Anfang April 2021 ihre bisherigen PCS-Accounts deaktiviert. Die Umstellung auf IAMconnected ist unkompliziert. Portbase bietet Unternehmen einen Umzugsservice für die Umstellung aller PCS-Daten, Benutzerrollen, Rechte und Portbase-Dienste. Ein paar kleine Handgriffe reichen, das meiste passiert dann automatisch. Ausführliche Informationen über die Umstellung auf IAMconnected finden Sie auf Portbase Support.
Die Umstellung auf IAMconnected ist unkompliziert.
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Fuhrunternehmer auf neue Version HCN Road umgestellt
Ungefähr 1500 Transporteure wurden Anfang März erfolgreich auf die neue Internetversion von Hinterland Container Notification (HCN) Road umgestellt. Die Umstellung von Unternehmen mit vorhandener EDI- oder API-Systemverbindung findet unter Begleitung durch den Service Desk statt. Portbase geht davon aus, die Umstellung dieses Frühjahr abzuschließen. Das neue HCN Road ist die Basis für kommende Erweiterungen der Dienstleistung für die Fuhrunternehmen. Der Dienst bekommt in der nächsten Zeit Schritt für Schritt zusätzliche Funktionen hinzu, die die Arbeit der Planer vereinfachen. Eine Übersicht über die geplanten Ergänzungen finden Sie hier

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HCN Barge für integrale Planung Nextlogic erweitert
Der Start der integralen Planung durch Nextlogic für alle Containerbinnenschiffbesuche in Rotterdam rückt immer näher. Der dafür notwendige Informationsaustausch verläuft über Hinterland Container Notification (HCN) Barge von Portbase. Vor diesem Hintergrund hat der Dienst in der vergangenen Zeit einige zusätzliche Funktionen bekommen. Eine davon war die Einführung einer Cut-off-Zeit für die Lösch-/Ladelisten, die das Binnenschifffahrtsunternehmen über HCN Barge bei den Deepsea-Terminals einreicht. Weitere Ergänzungen folgen, wenn die integrale Planung endgültig gestartet wird. Wer an Nextlogic teilnimmt, sieht ab dann in HCN Barge einige zusätzliche Eingabefelder, die für die integrale Planung benötigt werden. Dieses kurze Video zeigt, wie das funktioniert. Aktuelle Informationen über die Zeitplanung für den Start der integralen Planung finden Sie auf der Website Portbase und Nextlogic verbinden.
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Bau von HCN Rail auf dem Weg
Der jetzige Dienst Rail Planning von Portbase bekommt mit Hinterland Container Notification (HCN) Rail einen Nachfolger. Die Funktion dieser neuen Plattform wird inzwischen als Pilotstudie von einer Handvoll Eisenbahnverkehrsunternehmen getestet. Das Ziel ist, mithilfe dieser Praxiserfahrungen den Dienst Schritt für Schritt produktionsreif zu machen und nach und nach auf eine vollständige Einführung bei allen Eisenbahnverkehrsunternehmen hinzuarbeiten. HCN Rail hat im Prinzip die gleichen Funktionen wie Rail Planning, ergänzt um einige kleine Verbesserungen. Look & Feel wurden dabei vollständig erneuert. Außerdem stellt HCN Rail die Basis für eine zukünftige Erweiterung der Portbase-Dienstleistung für den Schienenverkehr dar.

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Mehr und besser Daten teilen
Neben allen regulären Community-Diensten des Port Community Systems (PCS) sieht Portbase bei den Unternehmen immer mehr Nachfrage nach speziellen Daten, die man gerne in das eigene System integrieren möchte. Außerdem gibt es eine wachsende Zahl von Parteien, die selbst über zusätzliche Daten verfügen und dieses Potenzial über Portbase mit anderen austauschen möchten. Manager Business Development Donald Baan: „Wir nutzen unsere Plattform jetzt nur für die regulären Community-Dienste. Um den Datenbedarf von Unternehmen zu erfüllen, verbreitert Portbase seine Dienstleistung und bietet seine Plattform als Dienst an. Damit können Unternehmen selbst eine eigene Community aufbauen, Daten teilen und neue Anwendungen dafür entwickeln. Dateneigentümer können zusätzliche Daten mit Parteien teilen, die sie dafür autorisieren. Im Gegenzug können Parteien, die auf der Suche nach Daten sind, diese auf dem Community-Marktplatz ganz einfach finden. Das gilt sowohl für Daten aus Portbase selbst als auch für Daten von Dritten.“ Baan betont, dass die Dateneigentümer jederzeit die volle Kontrolle über ihre Daten behalten. „Bei Portbase ermöglichen wir, dass Parteien unkompliziert und sicher die benötigten Daten austauschen können. Jeder bestimmt selbst die Bedingungen, unter denen das passiert. Mit potenziellen Datenanbietern werden wir uns einzeln zusammensetzen, um festzulegen, wie die gewünschten Daten am besten erschlossen werden können.“ Baan erwartet, dass die Plattformdienstleistung im Sommer 2021 an den Start gehen kann.

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Cargo Controller bietet Regie über ankommende Ladung
In der ersten Aprilwoche 2021 führt Portbase den neuen Dienst Cargo Controller ein. Dieser ersetzt den aktuellen Dienst Cargo Information. Spediteure und Verlader bekommen mit Cargo Controller die volle Regie über ihre Container-, Trailer-, Stückgut- und Massengutströme. Sie können die Ladung sowohl sehen als auch nachverfolgen und steuern. In diesem Video stellt Dalibor Stojakovic von Portbase schon einmal einige Highlights vor, die Cargo Controller den Teilnehmer bieten wird. „Cargo Controller macht Ihren Importprozess schneller, einfacher und transparenter.“
Cargo Controller macht Ihren Importprozess schneller, einfacher und transparenter.
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Cargo Declaration Import bereit für die Zukunft
Cargo Declaration Import ist einer der ältesten und wichtigsten Dienste im Port Community System. Schifffahrtsagenturen und Agenturen in allen Hafenbereichen reichen über diesen Dienst ihre Meldungen für vorübergehende Lagerung (ATO) bei der Zollbehörde ein. Damit stellt der Dienst den Beginn der Ankunft von Ladung im Hafen dar. Mehrere Datenelemente aus Cargo Declaration Import werden anschließend in anderen Diensten und Dienstleistungen weiter hinten in der Logistikkette wiederverwendet. Auch dort sorgt Portbase auf diese Weise für Geschwindigkeit, Transparenz und Effizienz für die Community.

Cargo Declaration Import wurde in der Vergangenheit komplett erneuert. Die am 1. Februar in Betrieb genommene Version ist bereit für die Zukunft. Die Nutzer profitieren von mehreren Verbesserungen, deren wichtigste die Integration des Dienstes in Vessel Notification ist. Schifffahrtsagenturen und Agenturen haben von nun an auf einer einzigen Seite einen Gesamtüberblick über ihre Meldungen für Schiff und Importladung. Außerdem kann Portbase jetzt noch besser Informationen aus Cargo Declaration Import erschließen und in andere Portbase-Dienste integrieren, wie z.B. Inspection Portal, Cargo Tracker und die verschiedenen Hinterlanddienste. Auf diese Weise wird es in Zukunft möglich, der Logistikkette einen noch höheren Mehrwert zu bieten. Dank der Skalierbarkeit und flexiblen Verfügbarkeit in der Cloud ist das neue Cargo Declaration Import außerdem bereits auf zukünftige Entwicklungen wie die europäische Maritime-Single-Window-Umgebung und das europäische Import-Control-System vorbereitet.
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Konkret an die Arbeit mit Kundenvorschlägen
In einer großen Kundenerfahrungsumfrage haben sich letztes Jahr fast 600 Kunden über die tägliche operative Dienstleistung von Portbase geäußert. Ihre Bewertung war mit 7,8 (von 10) Punkten positiv. Es wurden jedoch auch einige Verbesserungsvorschläge gemacht. Portbase hat sich damit ab dem Herbst beschäftigt. Auf Basis der Ergebnisse aus der Kundenerfahrungsumfrage zeigt Portbase jetzt z.B. in verschiedenen Diensten weniger Pop-ups. Außerdem wurden auf Portbase Support zusätzliche FAQs mit Antworten auf häufig gestellt Fragen und mehr Tipps für eine optimale Nutzung der Dienste eingestellt. Zugleich läuft ein Test, um Nutzer direkt auf den Seiten eines Dienstes mit Informationen über aktuelle Veränderungen zu versorgen. Die Kundenerfahrungsumfrage hat außerdem einen Nutzerwunsch für Notification Export Documentation deutlich gemacht. Dieser Wunsch wird beim Umbau des Dienstes berücksichtigt.

2021 strategische Kundenumfrage
Portbase führt alle zwei Jahre eine Kundenerfahrungsumfrage durch. Abgewechselt wird dies mit einer strategischen Kundenumfrage. Im Zentrum steht dabei die Meinung der Kunden und anderer Stakeholder zu den langfristigen Unternehmenszielen von Portbase und deren Umsetzung. Die vorige strategische Kundenumfrage nahm Portbase u.a. zum Anlass, die Kommunikation rund um Störungen und die Nutzerfreundlichkeit von Diensten zu verbessern. Die strategische Kundenumfrage 2021 beginnt in der zweiten Märzhälfte. Im Sommer kann Portbase voraussichtlich die Ergebnisse mitteilen.
 
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Erste Schritte in internationaler Strategie
Logistik stoppt nicht an der Grenze. Ein substanzieller Teil der Teilnehmer am Port Community System stammt aus den Nachbarländern. Mehrere Trends sind für Portbase jetzt der Auslöser, auch im weiteren Sinne eine internationale Strategie zu entwickeln. „In Europa gibt es zurzeit keine zentrale Stelle, an die weltweite Plattformen für Einblick in und Steuerung von ihren Supply Chains anknüpfen können“, beschreibt der Manager Strategie & Innovation von Portbase, Marten van der Velde, einen der Gründe. „Zugleich sieht man, dass innerhalb Europas zwischen den Hafenclustern von Nordwesteuropa, dem Mittelmeer und dem östlichen Europa immer mehr Konkurrenz entsteht. So macht z.B. das griechische Piräus vor allem über Transshipment deutlich auf sich aufmerksam. Standardisierung im Allgemeinen macht es sowieso notwendig, als Port Community Systeme nachdrücklicher seinen Wert zu festigen.“

Nordwesteuropäisches Datenmanagementsystem
Eines der beiden Ziele, die Portbase mit der internationalen Strategie vor Augen hat, ist die Schaffung eines nordwesteuropäischen Datenmanagementsystems. Van der Velde: „Wir streben an, mit den wichtigsten Häfen und Knotenpunkten - wie Rotterdam, Amsterdam, Antwerpen, den norddeutschen Häfen, Duisburg etc. - gemeinsam ein robustes Datencluster zu erschaffen. Natürlich unter der Voraussetzung, dass man dort offen dafür ist. Die Grundidee ist, dass sich die weltweiten Plattformen mit einem einzigen Stecker an dieses Datencluster anschließen können. Das macht es für solche Parteien attraktiver, gerade Nordwesteuropa als Route für ihre Supply Chains zu nutzen.“
Die Grundidee ist, dass sich die weltweiten Plattformen mit einem einzigen Stecker an dieses Datencluster anschließen können.
Connected Communitys
Das zweite Ziel beschreibt Van der Velde als „connected communitys“. „Die niederländischen Häfen möchten wir mit führenden Clustern woanders auf der Welt verknüpfen. Beispielsweise mit Singapur, Japan, Los Angeles, den chinesischen Häfen etc. Auf diese Weise können frühzeitig Daten für die weitere Verbesserung von Hafenprozessen zur Verfügung stehen.“ Ein erstes konkretes Projekt wurde bereits in Gang gesetzt. Auf Bitten der niederländischen Zollbehörde führt Portbase ein Proof of Concept für eine Verknüpfung mit der Zollbehörde in Singapur durch. „Das ist ein gutes Beispiel für eine connected Community. Beide Zollbehörden müssen dadurch effektiver arbeiten können.“

Van der Velde betont, dass die internationale Strategie erst ganz am Anfang steht. Vieles muss noch entdeckt werden. „Gemeinsam mit dem Markt, Hafenverwaltern und anderen Stakeholdern möchten wir dieses Jahr schauen, wo ein echter Wert realisiert werden kann. Mit Proof of Concepts etc. werden wir das anschließend konkret umsetzen. So können wir empirisch miteinander herausfinden, was international wirklich Vorteile bietet.“
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Portbase Support hilft!
Für Antworten auf Fragen über die Funktion des Port Community Systems und spezieller Portbase-Dienste ist Portbase Support rund um die Uhr die Anlaufstelle. Die Website bietet Nutzern Anleitungsvideos, Kurzanleitungen, die Antworten auf häufig gestellte Fragen und noch Vieles mehr. Alles übersichtlich nach Themen geordnet. Die Seite Aktuelles beleuchtet dabei wichtige neue Themen wie den Brexit, IAMconnected, Cargo Controller und HCN Road. Haben Sie auch eine Frage? Schauen Sie auf Portbase Support!

 
 
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